Sport / Interview

Joe Thornton und seine Botschaft an die Eishockey-Fans

Der Corona-Lockdown ist für Profisportler eine enorme Herausforderung. Kontinuierliches Training, ein regelmässiger Spielbetrieb und vor allem der Kontakt zu den Fans sind für sie lebenswichtig, um die physische und mentale Form zu halten. Joe Thornton, NHL-Legende und im Moment freiwilliger «Söldner» bei seinem Herzensclub HC Davos, erzählt, wie er die Corona-Krise erlebt und was sie für den Eishockey bedeutet. Und: wie sehr er die Fans im Stadion vermisst!

«Der Kanadier Joe Thornton ist einer der bedeutendsten Eishockey-Profis dieses Jahrhunderts.» Das schreibt die NZZ. In der NHL, wo der gebürtige Kanadier bisher 1815 Spiele bestritt und dabei 1642 Scorerpunkte erzielte, ist er geehrt und gefürchtet.

Doch weil die NHL wegen der Corona-Krise im Moment pausieren muss, ist die Eishockey-Legende vorübergehend in seine Wahlheimat Davos gezogen, wo er vor Jahren seine Frau kennengelernt hat, und im Moment wieder bei seinem persönlichen Lieblingsclub, dem HCD spielt. Mit seiner enormen Spielerfahrung, aber auch als Mensch und Persönlichkeit ist er eine tragende Säule und hilft dem Team in schwierigen Zeiten über die Runden.

Exklusiv im Ticketmaster-Blog erzählt er, wie er diese aussergewöhnliche Zeit des sportlichen Lockdowns, die auch er in seiner langen Karriere noch nie in dieser Form durchgemacht hat, erlebt und warum er eines ganz besonders vermisst: die Fans in der Halle!

Herausfordernde Zeit auch für den HCD-Boss

Auch für den CEO des HCD, Marc Gianola, und sein Team vom Club-Management ist die Pandemie eine enorm grosse Herausforderung. Gut, dass er als robuster Verteidiger auf dem Eis 16 Jahre lang gelernt hat, auch härteste Schläge zu verkraften.

Im Interview mit dem Ticketmaster-Blog gibt er Auskunft über seinen Gemütszustand, die momentane Lage beim HCD und seine innovativen Strategien, um die Fans bei der Stange zu halten, damit bei ihnen das Fest und die Emotionen von Eishockey live in der Halle nicht ganz in Vergessenheit geraten.